Geschichte, Politik und Gesellschaft
Kurse (22)
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Sütterlin und Alte deutsche Schrift
Aufbauend auf dem Anfängerkurs und für alle, die über gute Grundkenntnisse in Sütterlin und Kurrentschrift verfügen, kann im Fortgeschrittenenkurs die Lesefähigkeit vertieft werden. Wir werden uns vornehmlich mit Handschriften von ca. 1700 bis 1900 befassen. Verschiedene Briefe und Urkunden sowie andere Schriftstücke aus dieser Zeit werden gemeinsam transskribiert, und manches Rätsel kann gelöst werden. Der Kursleiter zeigt dabei die nötigen "Kniffe". Die ständige Übung im Übersetzen verhilft den Teilnehmer*innen dazu, die nötige Sicherheit für diese pedantisch-kreative Aufgabe zu gewinnen. Der Referent ist Mitglied der Interessengemeinschaft Sütterlin Kurpfalz.
„Männerrunde“
In der offenen und angeleiteten Gesprächsgruppe für Männer wollen wir einen geschützten Raum zum Austausch bieten. Jeder Teilnehmer kann sich mit seinen persönlichen Erfahrungen, seinen (Lebens-)Themen und Fragen einbringen.
Es gibt Gruppenregeln, ein Eingangsritual und die Möglichkeit, mit anderen Männern ins Gespräch zu kommen, andere Perspektiven zu sehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Alle Themen sind willkommen, von A wie „Anpassungsschwierigkeit“, über F wie“ Freude“, K wie „Können“, S wie „Sinn des Lebens“ bis hin zu Z wie „Zugehörigkeit“. Zudem kann aufgrund der reinen Männergruppe die eigene Männlichkeit thematisiert sowie die eigenen geschlechter- und rollentypischen Verhaltensweisen hinterfragt werden.
Der Gesprächskreis findet alle zwei Wochen mittwochs von 13 – 15 Uhr statt. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.
Vor der ersten Teilnahme bitte anmelden unter <karl-klotz-haus>.</karl-klotz-haus>
PubQuiz zur Landtagswahl 2026
Die Außenstelle Heidelberg der Landeszentrale für politische Bildung bietet am 3. März 26 in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Heidelberg ein PubQuiz zur Landtagswahl an.
Das abwechslungsreiche Quiz bietet neben Fragen zu Politik, Geografie und der Geschichte Baden-Württembergs auch Alltägliches, Kurioses und Lustiges rund ums Ländle. Für die Gewinner*innen werden Preise vergeben.
Abgerundet wird der spannende Abend mit kostenlosen Snacks und Getränken.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Stolpersteine gegen das Vergessen
Seit 1997 erinnern in vielen deutschen Städten im Boden eingelassene, 10x10 cm große Messingtafeln, an verfolgte und ermordete NS-Opfer vor deren letzten Wohnhäusern. Der Künstler Gunter Demnig aus Köln hat diese „Stolpersteine“ entworfen und bisher Tausende in zahlreichen deutschen und ausländischen Städten verlegt, so auch in Heidelberg. Interessierte Heidelberger Bürger*innen und Organisationen sind zur Teilnahme an dieser Initiative herzlich eingeladen. Die Treffen finden jeden 2. Dienstag im Monat statt. In Kooperation zwischen der vhs und der Initiative Stolpersteine für Heidelberg finden in loser Folge weitere Veranstaltungen statt. Im Semester 2026/1 bietet die Stolperstein-Initiative an zwei Abenden Vorträge an.
Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Homepage der Initiative unter: www.stolpersteine-heidelberg.de
Taking the Blackpill - Die "Incel-Community" und ihre Überzeugungen
Schon mal von der blauen und der roten Pille gehört? Nein? Vielleicht aber von Chads und Staceys? Oder von der Blackpill? Wenn einem das alles nichts sagt, hatte man vermutlich noch wenig Überschneidungspunkte mit der so genannten "Incel-Community". Als "Incel", ein Kofferwort zusammengesetzt aus "involuntary" (unfreiwillig) und "celibacy" (Zölibat), beschreiben sich in der Regel junge heterosexuelle Männer, die unfreiwillig im Zölibat leben, kurzum: die gerne Sex hätten, ihn aber nicht haben. Um sich diesen Umstand zu erklären, finden sich "Incels" im Internet zusammen und suchen Gründe, oder besser Schuldige für dieses Problem: den Feminismus, die Frauen, das "Weltjudentum" – die Feindbilder sind schnell gezeichnet. Und wer ein Feindbild hat, kann Rachepläne schmieden und diese auch umsetzen.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Welt der "Incels", ihre Anschlussfähigkeit an rechte Ideologien und die Gefahr, die von ihr ausgeht.
Angela Frick ist freischaffende Soziologin und Bildungsreferentin. Sie arbeitet zu den Themen Männlichkeit, Antifeminismus und rechte Geschlechterpolitik.
Eine Veranstaltung in Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung, Heidelberg mit der Volkshochschule Heidelberg.
Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich an, das Platzangebot ist begrenzt.
Schattenseiten der Migration: Zahlen, Fakten, Lösungen
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
In diesem Vortrag analysiert der renommierte forensische Psychiater Frank Urbaniok die Herausforderungen im Zusammenhang mit Migration. Dabei setzt er sich insbesondere mit Kriminalstatistiken auseinander. Er erläutert mögliche gesellschaftliche und individuelle Folgen migrationspolitischer Fehlentwicklungen und stellt Lösungsansätze zur Bewältigung bestehender Probleme vor.
Frank Urbaniok lehrt an den Universitäten Zürich und Konstanz und gilt als international führender Forensischer Psychiater mit dem Arbeitsschwerpunkt Gewalt- und Sexualstraftaten. Er ist als Psychotherapeut, Gutachter, Supervisor und Berater für Unternehmen und Führungspersonen tätig.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Sich engagieren - aber wie?
Studien zeigen: Wer sich engagiert, hat mehr vom Leben - und Menschen, die im Gemeinwesen aktiv sind, leben zufriedener und gesünder. Besonders wichtig ist allerdings, ein individuell passendes Engagement zu finden ohne Stress und Überforderung. Dieser Informationsabend soll eine erste Orientierungshilfe sein. Wir zeigen Ihnen die Entwicklung vom klassischen Ehrenamt hin zu neuen Formen des freiwilligen Engagements und stellen unsere Engagement-Datenbank vor. Sie erhalten einen ersten Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten, sich in Heidelberg zu engagieren - kurz- oder langfristig, vor Ort oder von zu Hause aus. Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie Ihr persönliches Engagementprofil entdecken können. Wer sich gerne tiefer mit dem Thema oder mit weiteren Fragen nach einem passenden Engagement beschäftigen möchte, ist herzlich zu einer individuellen Beratung in der FreiwilligenAgentur Heidelberg eingeladen.
Unsterblich durch KI
Immer mehr Menschen möchten nach Ihrem Tod als KI im Web präsent sein, damit Angehörige weiter mit ihnen kommunizieren können. Welche sozialen, ethischen, finanziellen und juristischen Konsequenzen hätte das? Ein informativer, mit Videos angereicherter Vortrag über die neue digitale Trauerkultur.
Roma Eterna. Kunst und Kultur im Rom der Nachkriegszeit: Zwischen Trümmern, Widerstand und Erneuerung
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs. Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von "la dolce vita" kulminierte.
Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst.
Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand.
Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung statt.
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Klasse. Die diskrete Scham der Bourgeoisie
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
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Es hieß, das Ende wirtschaftlicher Knappheit wird uns eine klassenlose Gesellschaft bringen.
Aber das Gegenteil ist der Fall: Ökonomische Absicherung hat den Kampf um Status sogar noch intensiviert. Warum ist das so? In diesem Vortrag erklärt Hanno Sauer, was Klassen sind, wie sind entstehen und warum sie so schwer abzuschaffen sind.
Hanno Sauer ist außerordentlicher Professor für Ethik an der Universität Utrecht. Sein Buch "Moral. Die Erfindung von Gut und Böse" wurde für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 und den Tractatus-Preis nominiert.
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Warum nicht losen? Über den Sinn von Zufallsentscheidungen
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
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Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten.
Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
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ChatGPT - Ihr Helfer im (Berufs-)Alltag
Politiker lassen sich Reden von ihm schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben, er übersetzt Texte in fremde Sprachen, hilft Ärzten bei der Diagnose, Anwälten vor Gericht, kann beim Kochen, beim Reifenwechsel, bei Matheaufgaben, beim Programmieren, beim Schreiben von Bewerbungen, beim Verfassen von Liebesbriefen, im Haushalt und vielem anderen helfen.
Man kann sich auch einfach nur mit ihm unterhalten.
Möglich wird das, weil der Chatbot ChatGPT Zugriff auf Milliarden von Daten hat und neuronale Lerntechniken nutzt, um daraus intelligente Lösungen für unterschiedlichste Aufgaben zu entwickeln.
In diesem unterhaltsamen, mit informativen Videos angereichertem Kurs lernen Sie, wie man ChatGPT nutzen kann und worauf man dabei achten muss, um gute Ergebnisse zu erzielen. Es werden Tipps & Tricks zur Eingabe der Prompts gegeben sowie zu den Accounteinstellungen.
Das Seminar wird online über die Plattform "Zoom" abgehalten. Sie benötigen einen internetfähigen PC/Laptop mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon oder ein Tablet. Kamera und Mikrofon der Teilnehmenden sind freigeschaltet, so dass Sie wie in einer Präsenzveranstaltung kommunizieren können.
Vereinsamung durch Digitalisierung
Jugendliche haben heute Follower, aber nur noch selten Freunde. Senioren wiederum fühlen sich durch die Verpflichtung zur Nutzung komplizierter Online-Dienste zunehmend vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt. Gibt es Alternativen? Ein Vortrag mit Videos und praktischen Tipps.
Die Wiederkehr der Imperien
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
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In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende. Die europäischen Kolonialimperien waren nach dem Zweiten Weltkrieg zerfallen, und nun war mit der Sowjetunion auch das letzte verschwunden. Doch im 21. Jahrhundert ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen. China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßenstrategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen. Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten?
Herfried Münkler war Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship und dem Preis der Leipziger Buchmesse.
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Die Kelten
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
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In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn "Kelten" nennen. Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur, gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit.
Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation "Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur" verfasst.
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In der Nähe: Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht
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Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, Stadt und Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich?
Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe "Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Die Leicheneinlieferungen in die Heidelberger Anatomie 1933-1945
Die anatomischen Institute waren am Unrecht der Diktatur beteiligt, indem insbesondere in den Kriegsjahren Leichen von NS-Opfern zu Forschungs- und Lehrzwecken dorthin gelangten. Am Heidelberger Beispiel erläutert der Vortrag, wie sich die Praxis der Einlieferung von Leichen seit 1933 veränderte, und zeigt auf, dass zu den betroffenen Opfern nicht nur Angehörige politischer Widerstandsgruppen gehörten, sondern in größerer Zahl auch als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ stigmatisierte Kleinkriminelle sowie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
In Kooperation zwischen der Initiative Heidelberger Stolpersteine, dem Heidelberger Geschichtsverein und der Volkshochschule Heidelberg.
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Doll, Sara Dr. (Kuratorin der Anatomischen Sammlung und Präparationstechnische Assistentin im Fachbereich Medizin) , Engehausen, Frank Prof. Dr. (Historisches Seminar der Universität Heidelberg)
"Mut zur Wut" - Jahrgang 2025
Das politische Plakat erlebt ein Revival: Das Plakatfestival „Mut zur Wut“ hat sich in nur wenigen Jahren eine internationale Relevanz erarbeitet, die jährlich über 2500 Einreichungen aus 54 Ländern zum Ergebnis hat. Eine Leistungsschau engagierter Kreativer, die ihre Wut über Missstände mit mutigen plakativen Botschaften formulieren – teilweise trotz Zensur in ihren Heimatländern.
30 prämierte Poster werden alle zwei Jahre im öffentlichen Raum plakatiert und sorgen genau dort für Diskussionen und Aufsehen, wo politische Veränderungen meist ihren Anfang nehmen: auf der Straße. Die Themenwahl für das Motiv ist frei. Gemäß dem Titel „Mut zur Wut“ sollte das Thema einen kritischen, sozialen, politischen und/oder persönlichen Inhalt haben, der in einem aussagekräftigen Motiv dargestellt ist. Die nächste Ausschreibung findet 2027 statt.
Die Volkshochschule zeigt vom 8. Juni bis 22. Juli in ihren Räumlichkeiten eine Auswahl der besten, von einer international besetzten Jury ausgesuchten, Plakate aus dem letzten Jahrgang 2025.
Cahokia: Eine präkolumbische indigene Hochkultur in Nordamerika
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Sütterlin und Alte deutsche Schrift
Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, etwa bei der Ahnenforschung, alte Handschriften aus der Familie oder in Archiven zu lesen, scheitern aber häufig an der alten Schrift. Dieser Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, die Grundlagen der Sütterlinschrift und der Alten deutschen Schrift zu erlernen, damit Sie alte Handschriften (Tagebücher, Briefe usw.) lesen können. Zum letzten Kursabend können Sie eigene Schriftstücke mitbringen, die wir gemeinsam „übersetzen“, um das Erlernte gleich anzuwenden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Referent ist Mitglied der Interessengemeinschaft Sütterlin Kurpfalz.