Geschichte, Politik und Gesellschaft
Kurse (20)
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Sütterlin und Alte deutsche Schrift
Aufbauend auf dem Anfängerkurs und für alle, die über gute Grundkenntnisse in Sütterlin und Kurrentschrift verfügen, kann im Fortgeschrittenenkurs die Lesefähigkeit vertieft werden. Wir werden uns vornehmlich mit Handschriften von ca. 1700 bis 1900 befassen. Verschiedene Briefe und Urkunden sowie andere Schriftstücke aus dieser Zeit werden gemeinsam transskribiert, und manches Rätsel kann gelöst werden. Der Kursleiter zeigt dabei die nötigen "Kniffe". Die ständige Übung im Übersetzen verhilft den Teilnehmer*innen dazu, die nötige Sicherheit für diese pedantisch-kreative Aufgabe zu gewinnen. Der Referent ist Mitglied der Interessengemeinschaft Sütterlin Kurpfalz.
„Männerrunde“
In der offenen und angeleiteten Gesprächsgruppe für Männer wollen wir einen geschützten Raum zum Austausch bieten. Jeder Teilnehmer kann sich mit seinen persönlichen Erfahrungen, seinen (Lebens-)Themen und Fragen einbringen.
Es gibt Gruppenregeln, ein Eingangsritual und die Möglichkeit, mit anderen Männern ins Gespräch zu kommen, andere Perspektiven zu sehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Alle Themen sind willkommen, von A wie „Anpassungsschwierigkeit“, über F wie“ Freude“, K wie „Können“, S wie „Sinn des Lebens“ bis hin zu Z wie „Zugehörigkeit“. Zudem kann aufgrund der reinen Männergruppe die eigene Männlichkeit thematisiert sowie die eigenen geschlechter- und rollentypischen Verhaltensweisen hinterfragt werden.
Der Gesprächskreis findet alle zwei Wochen mittwochs von 13 – 15 Uhr statt. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.
Vor der ersten Teilnahme bitte anmelden unter <karlklotzhaus>.</karlklotzhaus>
PubQuiz zur Landtagswahl 2026
Die Außenstelle Heidelberg der Landeszentrale für politische Bildung bietet am 3. März 26 in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Heidelberg ein PubQuiz zur Landtagswahl an.
Das abwechslungsreiche Quiz bietet neben Fragen zu Politik, Geografie und der Geschichte Baden-Württembergs auch Alltägliches, Kurioses und Lustiges rund ums Ländle. Für die Gewinner*innen werden Preise vergeben.
Abgerundet wird der spannende Abend mit kostenlosen Snacks und Getränken.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Stolpersteine gegen das Vergessen
Seit 1997 erinnern in vielen deutschen Städten im Boden eingelassene, 10x10 cm große Messingtafeln, an verfolgte und ermordete NS-Opfer vor deren letzten Wohnhäusern. Der Künstler Gunter Demnig aus Köln hat diese „Stolpersteine“ entworfen und bisher Tausende in zahlreichen deutschen und ausländischen Städten verlegt, so auch in Heidelberg. Interessierte Heidelberger Bürger*innen und Organisationen sind zur Teilnahme an dieser Initiative herzlich eingeladen. Die Treffen finden jeden 2. Dienstag im Monat statt. In Kooperation zwischen der vhs und der Initiative Stolpersteine für Heidelberg finden in loser Folge weitere Veranstaltungen statt. Im Semester 2026/1 bietet die Stolperstein-Initiative an zwei Abenden Vorträge an.
Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Homepage der Initiative unter: www.stolpersteine-heidelberg.de
Warum nicht losen? Über den Sinn von Zufallsentscheidungen
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten.
Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
ChatGPT - Ihr Helfer im (Berufs-)Alltag
Politiker lassen sich Reden von ihm schreiben, Schüler ihre Hausaufgaben, er übersetzt Texte in fremde Sprachen, hilft Ärzten bei der Diagnose, Anwälten vor Gericht, kann beim Kochen, beim Reifenwechsel, bei Matheaufgaben, beim Programmieren, beim Schreiben von Bewerbungen, beim Verfassen von Liebesbriefen, im Haushalt und vielem anderen helfen.
Man kann sich auch einfach nur mit ihm unterhalten.
Möglich wird das, weil der Chatbot ChatGPT Zugriff auf Milliarden von Daten hat und neuronale Lerntechniken nutzt, um daraus intelligente Lösungen für unterschiedlichste Aufgaben zu entwickeln.
In diesem unterhaltsamen, mit informativen Videos angereichertem Kurs lernen Sie, wie man ChatGPT nutzen kann und worauf man dabei achten muss, um gute Ergebnisse zu erzielen. Es werden Tipps & Tricks zur Eingabe der Prompts gegeben sowie zu den Accounteinstellungen.
Das Seminar wird online über die Plattform "Zoom" abgehalten. Sie benötigen einen internetfähigen PC/Laptop mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon oder ein Tablet. Kamera und Mikrofon der Teilnehmenden sind freigeschaltet, so dass Sie wie in einer Präsenzveranstaltung kommunizieren können.
Vereinsamung durch Digitalisierung
Jugendliche haben heute Follower, aber nur noch selten Freunde. Senioren wiederum fühlen sich durch die Verpflichtung zur Nutzung komplizierter Online-Dienste zunehmend vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt. Gibt es Alternativen? Ein Vortrag mit Videos und praktischen Tipps.
Medieval Movie (K)Nights
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos www.karlstorkino.de
Seit der Gründung der katholischen Kirche dürfen Frauen keine Priesterämter bekleiden. Umso mehr fasziniert der mittelalterliche Mythos um "Päpstin Johanna": Eine Frau sei als Mann verkleidet zum Papst gewählt worden - also in das höchste Amt der Kirche. Im Film ist Johanna eine begabtes junges Mädchen im 9. Jahrhundert. Ihr Wissensdurst wird in der männlich dominierten Gesellschaft nicht gern gesehen. Erst als sie sich als "Johannes" ausgibt, kann sie zu Bildung gelangen. Ihre neue Identität öffnet ihr immer mehr Türen: Schnell macht sie Karriere innerhalb der Kirche und wird schließlich auf den Heiligen Stuhl gewählt. Hin- und hergerissen zwischen Selbstverwirklichung und Selbstverleugnung führt Johanna ein gefährliches Versteckspiel.
Der Historiker PD Dr. Tobias Daniels diskutiert in seiner Einführung die Ursprünge und das Fortleben dieses Mythos. Wie wird die mittelalterliche Legende um Johanna im 21. Jahrhundert erzählt? Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.
Die Wiederkehr der Imperien
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende. Die europäischen Kolonialimperien waren nach dem Zweiten Weltkrieg zerfallen, und nun war mit der Sowjetunion auch das letzte verschwunden. Doch im 21. Jahrhundert ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen. China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßenstrategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen. Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten?
Herfried Münkler war Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship und dem Preis der Leipziger Buchmesse.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Die Kelten
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn "Kelten" nennen. Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur, gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit.
Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation "Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur" verfasst.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Medieval Movie (K)Nights
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos www.karlstorkino.de
Der Franziskanerbruder William und sein Schüler Adson gehen mysteriösen Todesfällen in einem Benediktinerkloster nach. Gleichzeitig nimmt William dort an einer Glaubensdiskussion teil. Allerdings gefallen seine scharfsinnigen Interpretationen nicht jedem: Der Inquisitor Bernardo Gui nimmt William ins Visier. William und Adson erfahren bald an eigenem Leib, dass verbotenes Wissen und Denken tödlich sein kann.
Mit Der Name der Rose übersetzt Regisseur Jean-Jacques Annaud den gleichnamigen Roman von Umberto Eco in einen spannungsgeladenen Mittelalterthriller. Visuell und inhaltlich versetzt der Film die Zuschauer 700 Jahre in die Vergangenheit – mit Fachkenntnis und Liebe zum Detail, aber nicht ohne dabei tief in die Mittelalterklischee-Kiste zu greifen.
Die Historikerin Alicia Wolff wirft in ihrer Einführung einen Blick auf die klösterlichen Lebenswelten und Glaubensfragen des Mittelalters und wie diese im Film umgesetzt werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.
Die Leicheneinlieferungen in die Heidelberger Anatomie 1933-1945
Die anatomischen Institute waren am Unrecht der Diktatur beteiligt, indem insbesondere in den Kriegsjahren Leichen von NS-Opfern zu Forschungs- und Lehrzwecken dorthin gelangten. Am Heidelberger Beispiel erläutert der Vortrag, wie sich die Praxis der Einlieferung von Leichen seit 1933 veränderte, und zeigt auf, dass zu den betroffenen Opfern nicht nur Angehörige politischer Widerstandsgruppen gehörten, sondern in größerer Zahl auch als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ stigmatisierte Kleinkriminelle sowie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
In Kooperation zwischen der Initiative Heidelberger Stolpersteine, dem Heidelberger Geschichtsverein und der Volkshochschule Heidelberg.
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Doll, Sara Dr. (Kuratorin der Anatomischen Sammlung und Präparationstechnische Assistentin im Fachbereich Medizin) , Engehausen, Frank Prof. Dr. (Historisches Seminar der Universität Heidelberg)
In der Nähe: Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
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Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, Stadt und Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich?
Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe "Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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"Mut zur Wut" - Jahrgang 2025
Das politische Plakat erlebt ein Revival: Das Plakatfestival „Mut zur Wut“ hat sich in nur wenigen Jahren eine internationale Relevanz erarbeitet, die jährlich über 2500 Einreichungen aus 54 Ländern zum Ergebnis hat. Eine Leistungsschau engagierter Kreativer, die ihre Wut über Missstände mit mutigen plakativen Botschaften formulieren – teilweise trotz Zensur in ihren Heimatländern.
30 prämierte Poster werden alle zwei Jahre im öffentlichen Raum plakatiert und sorgen genau dort für Diskussionen und Aufsehen, wo politische Veränderungen meist ihren Anfang nehmen: auf der Straße. Die Themenwahl für das Motiv ist frei. Gemäß dem Titel „Mut zur Wut“ sollte das Thema einen kritischen, sozialen, politischen und/oder persönlichen Inhalt haben, der in einem aussagekräftigen Motiv dargestellt ist. Die nächste Ausschreibung findet 2027 statt.
Die Volkshochschule zeigt vom 8. Juni bis 22. Juli in ihren Räumlichkeiten eine Auswahl der besten, von einer international besetzten Jury ausgesuchten, Plakate aus dem letzten Jahrgang 2025.
Cahokia: Eine präkolumbische indigene Hochkultur in Nordamerika
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Medieval Movie (K)Nights
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
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Aurvandil, König eines nordischen Inselreichs um 900, kehrt siegreich aus dem Krieg zurück und ist bereit, die Herrschaft an seinen Sohn Amleth zu übergeben. Doch ein brutaler Verrat durchkreuzt seine Pläne: Amleth muss mit ansehen, wie sein Vater ermordet wird, und schwört Rache. Jahre später kehrt er zurück – unerkannt und entschlossen, sein Versprechen blutig einzulösen.
Mit The Northman entwirft Regisseur Robert Eggers ein eindringliches und düsteres Bild der nordischen Welt. Eine scheinbar geerdete Rachegeschichte verwebt er mit einer Vielzahl an Sagen, Legenden und religiösen Ritualen und erschafft damit seine ganz eigene Version eines gewaltvollen Frühmittelalters, das er mit eindrucksvoller visueller Wucht auf die Leinwand bringt.
Dr. Aaron Vanides geht in seinem einführenden Kurzvortrag dieser Filmvision näher auf den Grund und zeigt auf, was für ein Bild des frühmittelalterlichen Nordens der Film vermittelt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.
Sütterlin und Alte deutsche Schrift
Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, etwa bei der Ahnenforschung, alte Handschriften aus der Familie oder in Archiven zu lesen, scheitern aber häufig an der alten Schrift. Dieser Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, die Grundlagen der Sütterlinschrift und der Alten deutschen Schrift zu erlernen, damit Sie alte Handschriften (Tagebücher, Briefe usw.) lesen können. Zum letzten Kursabend können Sie eigene Schriftstücke mitbringen, die wir gemeinsam „übersetzen“, um das Erlernte gleich anzuwenden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Referent ist Mitglied der Interessengemeinschaft Sütterlin Kurpfalz.
Management trifft Menschlichkeit: Berufsbetreuung als Berufung
Menschen, die ihre Angelegenheiten aufgrund gesundheitlicher oder geistiger Einschränkungen nicht mehr selbst regeln können, benötigen Unterstützung. Die Betreuungsbehörde der Stadt Heidelberg sucht deshalb aktuell wieder engagierte Personen, die als freiberufliche rechtliche Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer tätig werden möchten.
Diese vertreten die Interessen volljähriger Menschen in Vermögens-, Gesundheits- und Behördenangelegenheiten. Sie arbeiten selbstständig und flexibel in Voll- oder Teilzeit. Die Vergütung erfolgt nach dem Vormünder- und Betreuungsvergütungsgesetz (VBVG). Im Vortrag werden alle Informationen zur Berufsbetreuung gegeben und die Voraussetzungen für diese Tätigkeit, etwa die nachgewiesene Sachkunde sowie eine Registrierung nach gesetzlichen Vorgaben, erläutert.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Sprechende Steine. Neue Forschungen zu den römischen Inschriften aus dem Rhein-Neckar-Raum
Die römische Provinz Germania superior, auf deren Areal sich das heutige Heidelberg befindet, ist eine der inschriftenreichsten Regionen des Römischen Reiches. Obwohl nur wenige literarische Quellen über deren Geschichte berichten, ermöglichen uns die zahlreichen Grabinschriften, Weihemonumente und Meilensteine dennoch einen unmittelbaren Einblick in die Sozial-, Verwaltungs- und Alltagsgeschichte Obergermaniens. Zugleich ermöglicht die Analyse der materiellen Hinterlassenschaften der römischen Inschriftenkultur weiterreichende Schlüsse über die Frage danach, warum die Menschen im Römischen Reich Monumente in so großer Zahl mit Inschriften versahen. Der Vortrag wird wesentliche Ergebnisse der neuesten Forschung zu diesem Gebiet vorstellen.
In Kooperation des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg mit der Volkshochschule Heidelberg.
Medieval Movie (K)Nights
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos www.karlstorkino.de
Im dritten Teil der Kultfilmreihe um den wohl bekanntesten Archäologen der Filmgeschichte begeben sich Indiana Jones und sein Vater im Jahr 1938 auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus – auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Gefährliche Fallen, Rätsel und skrupellose Gegner stellen sich ihnen in den Weg: Auch deutsche Truppen sind dem sagenumwobenen Artefakt auf der Spur, um dessen Macht für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Wird es Indiana Jones gelingen, das Geheimnis des Heiligen Grals zu lüften, bevor es zu spät ist?
Der Abenteuerfilm aus dem Jahre 1989 verbindet humorvolle Elemente mit Action, Drama und Mystery – eine Mischung, die ihn zu einem weltweiten Publikumserfolg machte. Gleichzeitig entwirft er ein vielschichtiges Bild der Vergangenheit und davon, wie sie erschlossen werden kann: Das Mittelalter erscheint hier als eine Epoche, die zahlreiche Spuren in der Welt hinterlassen hat, die es zu rekonstruieren und zu deuten gilt, um ihre Geheimnisse zu lüften.
Wie der Film diesen Prozess inszeniert und welche Bilder des Mittelalters er dabei transportiert, zeigt Historiker Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser in seinem einführenden Kurzvortrag. Im Anschluss an Vortrag und Film besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.